Adriane Wachholz
25. März 2010 - 23. Mai 2010

über ein Feld in den Wald

Adriane Wachholz verbindet in ihrer Arbeit Zeichnung, Video und Skulptur. Ihre Zeichnungen sind nicht wie gewohnt an der Wand angebracht, sondern befinden sich im Raum. Auf diese Zeichnungen projiziert sie Videos, und entfremdet dadurch beide Medien: Die überlagerten Bilder verschmelzen zu einem.

 




Die Videoprojektion wird zur psychologischen Projektion des Betrachters und erzeugt in Kombination mit der bewegungslosen Zeichnung ein Spannungsfeld zwischen Realität und Vorstellung, Wirklichkeit und Wunschdenken oder Gegenwart und Vergangenheit. Der Betrachter wird von einem traumartigen, ephemeren Zustand verführt. Das ungreifbare und flüchtige Videobild erlaubt ihm einen Einblick in eine Innenwelt; es kontrastiert tatsächliche Ereignisse und Gegebenheiten mit der subjektiv gefärbten Wahrnehmung der Erinnerung und vermitteln dem Betrachter eine Ahnung von ihren Wünschen und Gefühlen.

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