Klaus Fritze
12. Nov.2009 - 10. Jan. 2010

"Bitte einordnen!"



Klaus Fritze bewegt sich als Grenzgänger an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft. Er greift Methoden und Instrumentarien der wissenschaftlichen Analyse auf, um jedoch den Kontext des Experiments radikal zu verschieben und perspektivisch von jeder funktionalen Festsetzung frei zu stellen. Seine Installationen ähneln einem wissenschaftlichen Versuchslabor. Reihen von Reagenz- und Einweckgläsern sind angefüllt mit unterschiedlichen Gegenständen und Fundstücken, zur Untersuchung isoliert und nach Ähnlichkeiten und Unterschieden systematisiert und kategorisiert.

Dabei arbeitet er nicht nur in der Abgeschiedenheit des Ausstellungsraumes, sondern etwa auch in einem Gewächshaus, das in einer öffentlichen Grünanlage aufgestellt ist. Zur Ausstellung kommen nicht nur die Gerätschaften seiner Versuchsanordnungen, sondern davon ausgehend und hierdurch bedingt auch der gesamte Verlauf seiner Experimente....

Dr. Christoph Kivelitz

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